DVBT Adé - kein Problem für Mieter der eG Wohnen!

24.03.2017

Zum 31.03.2017 wird in Deutschland DVBT abgeschaltet, seit Monaten wird auf vielen TV-Sendern darauf aufmerksam gemacht. Vorab eine wichtige Botschaft: Sämtliche Mieter der eG Wohnen sind von dieser Veränderung überhaupt nicht betroffen.

... denn DVBT betrifft das Antennenfernsehen, während in allen Wohnhäusern der eG Wohnen seit Jahren verlässlich Kabelfernsehen als Lösung bereitgestellt wird. Sie müssen also weder heute noch künftig Veränderungen befürchten. Bereits im Jahr 2012 waren in Zusammenhang mit der Abschaltung des analogen Fernsehens windige Vertreter unterwegs, um mit Mietern Verträge für digitales Fernsehen abzuschließen. Bitte vertrauen Sie heute und künftig zum Beispiel auf die Kabelanbieter im Cottbuser Verbund Cable +, mit dem die eG Wohnen in allen Quartieren eine feste Partnerschaft pflegt.

Zur Erklärung dennoch einige Worte zum Thema DVBT. Die Abkürzung steht für "Digital Video Broadcasting - Terrestrial", das bedeutet auf Deutsch in etwa "Digitale Videoübertragung - Antennenfernsehen". Es geht also um den Empfang
von digitalen Hörfunk- und Fernsehsignalen über eine Antenne. Zum 31. März ist mit DVB-T2 ein Nachfolgestandard ans Netz gegangen, der einfach formuliert, nun Programme mit höherer Auflösung und größere Datenmengen überträgt. Betroffene Haushalte benötigen dazu neue Antennen und entsprechende Receiver oder Fernsehgeräte mit integriertem Receiver. Während die öffentlich-rechtlichen Sender auch bei DVBT2 kostenfrei empfangen werden können, müssen die Verbraucher für Privatsender spätestens ab Juli 2017 jährlich zahlen. Für diese benötigt man dann nämlich ein zusätzliches Modul von "Freenet TV". Über 7 Millionen Haushalte in Deutschland sind von dieser Veränderung betroffen.

All das muss Mieter der eG Wohnen nicht sorgen. Sie benötigen keine neuen Geräte und keine Module. Übrigens bietet das Kabelfernsehen gegenüber den DVBT-Standards einen Riesenvorteil: Denn es gibt hier nicht die beim alten und neuen DVBT möglichen Übertragungsprobleme z.B.  durch Mehrwegeausbreitung, Signalreflexionen oder Fading. Kurzum: Sie haben zum einen keine Kosten, zum anderen mehr Sicherheit und sowieso die Möglichkeit zu einem hochauflösendes Fernsehbild.